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Quartier Latin
50,00 € *
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Berlin, Potsdamer Str. 96. Wo heute der Wintergarten sein Domizil hat, residierte in den 70er und 80er Jahren das Quartier Latin, einer der bekanntesten Musikläden West-Berlins.Udo Lindenberg, Nina Hagen, Die 3 Tornados, Die Ärzte oder Herbert Grönemeyer hatten hier erste Auftritte. Champion Jack Dupree, Lok Kreuzberg, Grobschnitt und Kraan wurden hier zum Kult, es gab Free Jazz- und Summer Jazz-Festivals, Politrock und Folk, Rockwettbewerbe und Theater - die Berliner Szene ging ein und aus. Das Quartier Latin war Musikertreffpunkt und Lieblingsbühne, Kiezkneipe und Familienbetrieb - nicht wegzudenken aus dem Kulturleben der Mauerstadt.Marco Saß und Henry Steinhau haben Erinnerungen, Interviews und Anekdoten von Musikern und Beteiligten sowie Fotos, Programmhefte, Plakate und Eintrittskarten zusammengetragen. Sie lassen auf mehr als 350 reich bebilderten Seiten die zwei Jahrzehnte währende Geschichte des legendären Musikladens wieder aufleben.Ein authentisches Werk, das Erinnerungen weckt und Einblick in das damalige Zeitgefühl gibt.

Anbieter: buecher
Stand: 26.01.2021
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Au café existentialiste: La liberté, l'être & l...
9,95 € *
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Paris, 1932. Trois amis se réunissent dans un célèbre café de Montparnasse. Jean-Paul Sartre et Simone de Beauvoir écoutent Raymond Aron, de retour de Berlin, parler d'une forme de pensée radicalement neuve qu'il a découverte : la phénoménologie. En guise d'explication, Aron pointe son verre du doigt et dit à Sartre : "Tu vois, tu peux parler de ce cocktail, et c'est de la philosophie !" Intrigué et inspiré, Sartre élabore une théorie philosophique fondée sur l'existence vécue, dont le quartier de Saint-Germain-des-Prés va devenir l'emblème. Des cafés aux clubs de jazz, des cénacles intellectuels aux nuits blanches de Boris Vian chantées par Juliette Gréco, l'existentialisme va faire vibrer Paris et se diffuser dans le monde entier, de l'après-guerre aux mouvements étudiants de 1968. Avec l'érudition et l'humour qui ont fait l'immense succès de Comment vivre ?, Sarah Bakewell fait revivre un courant fondateur de l'histoire de la pensée du XXe siècle et nous plonge dans l'atmosphère effervescente du Paris existentialiste. Ce livre audio en version intégrale vous est proposé en exclusivité par Audible et est uniquement disponible en téléchargement. 1. French. Isabelle Miller. http://samples.audible.de/bk/adfr/000996/bk_adfr_000996_sample.mp3.

Anbieter: Audible
Stand: 26.01.2021
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Kraan
23,10 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Was wäre die Geschichte der deutschen Rockmusik ohne Kraan? Zweifelsohne nicht nur unvollständig, sondern vor allem um ein besonders buntes, höchst kreatives Kapitel ärmer.Kraan verschrieben sich von Beginn ihrer Karriere an einer spannenden Fusion aus Rock, Jazz und Ethno-Einflüssen und fügten ihrem Sound später US-Mainstream- und Soul-Elemente hinzu. Ihren Stil nannten sie kurz und ergreifend ´Wintrup Musik`, benannt nach ihrem Domizil im Teutoburger Wald. Eine kleine Erbschaft im Mai 1970 war quasi die Initialzündung der Band. Die vier Ur-´Kraaniche` Peter Wolbrandt, Jan Fride, Hellmut Hattler und Alto Pappert warfen ihr Geld zusammen und kauften sich eine Anlage plus einen Bandbus. Ihr Debütalbum nahmen sie in einer 2-tägigen (!) Studiosession auf und pflegten auch sonst den Hang zur Spontaneität. Die Galionsfiguren bei Kraan waren Bassist Hellmut Hattler und Gitarrist Peter Wolbrandt, gleichzeitig die beiden Hauptsongschreiber der Band. ?Ich suchte nach einem Wort, das gut klingt?, erklärte Hattler später die skurrile Namensgebung. ?Wir wollten raus aus diesem Klischee und solch ein Wort wie Kraan taucht fast in jeder Sprache auf.? Passend dazu auch der musikalische Rahmen der Band: Über einen rockigen Drum-Beat, perfekt ergänzt durch Hattlers kraftvollen funky Grooves, zog Saxophonist Alto Pappert wunderschöne Melodien, während Gitarrist Peter Wolbrandt mit ganz eigenem Sound und swingenden Licks die Songs abrundete.Kraan genossen das Leben einer musikalischen Kommune. Ein stillgelegtes Weidegut, ein anno 1871 erbautes Fachwerkgebäude mit etwa 4000 Quadratmeter Land, einsam am Rande des Teutoburger Waldes gelegen, war in den Siebzigern ihr Zuhause. Das ehemalige Pferdegestüt hatte Graf Metternich den Musikern zur Verfügung gestellt ? kostenlos und ohne Bedingungen. Dort wohnten sie mit 13 Gleichgesinnten (vier Musiker, der Manager, zwei Roadies, drei Frauen, drei Kinder und etliche Katzen und Hunde). Hattler charakterisierte die Philosophie des Zusammenlebens seinerzeit mit den Worten: ?Es herrscht hier eine freundliche Anarchie. Wir haben absichtlich keine Pläne gemacht, wer wann wo putzen muss oder Spüldienst hat. Es ist natürlich ganz schön schwierig, weil wir auf unsere eigene Einsicht angewiesen sind.? Denn: ?Wenn in der Küche alles stimmt, geht auch die Musik in Ordnung.?Im täglichen Leben zwar mit derlei Banalitäten konfrontiert entwickelte sich die Band in den kommenden Jahren zu eine der außergewöhnlichsten deutschen Formationen. Ihre dritte Veröffentlichung ´Andy Nogger` (der Albumtitel beleuchtete den Konsumterror kritisch und war eine Anspielung auf den Speiseeis-Werbeslogan ´Nogger Dir einen`) verkaufte sich 120.000 Mal. Das Werk erschien in Österreich, der Schweiz, Holland, Kanada, Australien, England, Skandinavien und Südafrika und wurde vom deutschen ´Musikexpress` zur Platte des Jahres gekürt. Bereits vier Wochen nach Veröffentlichung in Amerika rangierte das Album in den Billboard Charts auf Platz 9 der meistgespielten LP´s aller US-Sender. Nach drei Studiowerken wurde im Oktober 1974 im Berliner ´Quartier Latin` ihr Doppelalbum ´Kraan Live` mitgeschnitten, eines der herausragenden Jazzrock-Alben jener Tage, das vom legendären Produzenten Conny Plank aufgezeichnet und bearbeitet wurde. Nach einem umjubelten Auftritt beim Roskilde Festival in Dänemark im Juni 1975 ersetzten Kraan den ausgestiegenen Alto Pappert durch den Pianisten/Organisten Ingo Bischof. Mit dem folgenden, ebenfalls großartigen ´Let It Out` Album, das mit einem mobilen Studio in Wintrup, quasi zwischen Pferdestall und Küchenherd von Conny Plank produziert wurde, avancierten Kraan im Magazin ´Sounds` zur Gruppe des Jahres. Auch der ´ME` fand Gefallen an der Band: ?Lange Kollektiv-Improvisationen zwischen Jazz, Rock und Blues werden mit spielerischer Leichtigkeit für ein paar Takte von arrangierten Teilen unterbrochen?, schrieb das Magazin im November 1975. ?Da zeigt sich echtes Können und die Kraan-Leute verwirklichen ihre ausgefallenen musikalischen Ideen mit derart viel Einfühlungsvermögen und Präzision, als wollten sie augenzwinkernd an den Genius eines Frank Zappa erinnern.?Nach ´Let It Out` begann für Kraan eine neue Zeitrechnung. Die beiden folgenden Alben ´Wiederhören` (1977) und ´Flyday` (1978), speziell aber das 83er Opus ´Nachtfahrt` (dazwischen liegt noch die Veröffentlichung des zweiten Live-Albums ´Tournee`), reflektierten den geänderten Zeitgeist. Die Neue Deutsche Welle zog in die deutsche Musiklandschaft ein. Von ihr blieben auch Kraan nicht unbeeinflusst. Und umgekehrt. Hattler: ?Viele dieser Bands waren Kraan-Fans, und waren von dem, was wir auf ´Flyday` machten, vor allem von Peters Arpeggio-Gitarrenstil, beeindruckt und ließen diese Elemente auch in ihre Musik einfließen. ´Nachtfahrt` dagegen war unsererseits eine mehr oder weniger ironische Auseinandersetzung mit der damaligen Musikszene.? Echte Kraan-Scheiben waren beide Veröffentlichungen indes nur teilweise, sondern eher ? wie Hattler es nennt ? ?jeweils zur Hälfte Solowerke von Peter und mir.? Als kreative und produzierende Band wie zu Wintrups Zeiten existierten Kraan zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr; die Aktivitäten der Gruppe beschränkten sich auf Tourneen in wechselnden Besetzungen bis zum Jahr 1984. Danach sollte endgültig Schluss sein, aber schon 1988 erschien das dritte Bühnenwerk ´Live ´88`, gefolgt von den beiden letzten Studioalben ´Dancing In The Shade` und ´Soul Of Stone`.Mit einem Auftritt 1992 auf der ´Dokumenta` in Kassel schloss die Kraan-Historie für das fast komplette Jahrzeht der 90er Jahre.Hattler setzte seine Karriere mit dem bereits auf den letzten Kraan-Veröffentlichungen zu hörenden Trompeter Joo Kraus in der Formation Tab Two fort, Wolbrandt widmete sich seinem erlernten Beruf als Graphiker und Programmierer und erst anlässlich des dreißigjährigen Kraan-Jubiläums reformierte sich die Band im Frühjahr 2000 in der Besetzung Hattler, Wolbrandt, Bischof und Fride, veröffentlichte die beiden Jubiläums-konzerte (´Live2001`), spielte eine überaus erfolgreiche Deutschlandtournee und veröffentlichte Ende Juni 2003 ihr Comeback-Album ´Through`, das auf wundersame Weise nahtlos an alte Tugenden anknüpft, ohne dabei etwa angestaubt oder vom Zeitgeist überholt zu klingen. Auch auf dem Nachfolgewerk Psychedelic Man (für das die Fa. EMI übrigens eigens ihr legendäres ?Harvest? label reanimiert hat), erweist sich diese unverwechselbare Band als ein Füllhorn an Kreativität und Musikalität, die in dieser Form in Deutschland einzigartig ist.Seit Anfang 2008 wurde der längst in der Luft liegende Wunsch verwirklicht, auch Live wieder freier und den Fähigkeiten der Urmitglieder entsprechender aufzuspielen. Seither besteht KRAAN ?nur? noch aus den drei Gründungsmitgliedern Peter Wolbrandt, Hellmut Hattler und Jan Fride Wolbrandt, absolvierte gefeierte Tourneen und veröffentlichten 2011 in dieser Besetzung ihr aktuelles Albums mit dem Titel ?Diamonds?, das hochmodern und trotzdem 100% nach KRAAN klingt und damit deutlich zeigt, dass diese Band offenbar keinerlei Zeitschema zu unterliegen scheint; immerhin wird kein Prädikat im Zusammenhang mit KRAAN so oft gebraucht wie das Wort ?zeitlos?.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 26.01.2021
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Kraan
35,50 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Was wäre die Geschichte der deutschen Rockmusik ohne Kraan? Zweifelsohne nicht nur unvollständig, sondern vor allem um ein besonders buntes, höchst kreatives Kapitel ärmer.Kraan verschrieben sich von Beginn ihrer Karriere an einer spannenden Fusion aus Rock, Jazz und Ethno-Einflüssen und fügten ihrem Sound später US-Mainstream- und Soul-Elemente hinzu. Ihren Stil nannten sie kurz und ergreifend ´Wintrup Musik`, benannt nach ihrem Domizil im Teutoburger Wald. Eine kleine Erbschaft im Mai 1970 war quasi die Initialzündung der Band. Die vier Ur-´Kraaniche` Peter Wolbrandt, Jan Fride, Hellmut Hattler und Alto Pappert warfen ihr Geld zusammen und kauften sich eine Anlage plus einen Bandbus. Ihr Debütalbum nahmen sie in einer 2-tägigen (!) Studiosession auf und pflegten auch sonst den Hang zur Spontaneität. Die Galionsfiguren bei Kraan waren Bassist Hellmut Hattler und Gitarrist Peter Wolbrandt, gleichzeitig die beiden Hauptsongschreiber der Band. ?Ich suchte nach einem Wort, das gut klingt?, erklärte Hattler später die skurrile Namensgebung. ?Wir wollten raus aus diesem Klischee und solch ein Wort wie Kraan taucht fast in jeder Sprache auf.? Passend dazu auch der musikalische Rahmen der Band: Über einen rockigen Drum-Beat, perfekt ergänzt durch Hattlers kraftvollen funky Grooves, zog Saxophonist Alto Pappert wunderschöne Melodien, während Gitarrist Peter Wolbrandt mit ganz eigenem Sound und swingenden Licks die Songs abrundete.Kraan genossen das Leben einer musikalischen Kommune. Ein stillgelegtes Weidegut, ein anno 1871 erbautes Fachwerkgebäude mit etwa 4000 Quadratmeter Land, einsam am Rande des Teutoburger Waldes gelegen, war in den Siebzigern ihr Zuhause. Das ehemalige Pferdegestüt hatte Graf Metternich den Musikern zur Verfügung gestellt ? kostenlos und ohne Bedingungen. Dort wohnten sie mit 13 Gleichgesinnten (vier Musiker, der Manager, zwei Roadies, drei Frauen, drei Kinder und etliche Katzen und Hunde). Hattler charakterisierte die Philosophie des Zusammenlebens seinerzeit mit den Worten: ?Es herrscht hier eine freundliche Anarchie. Wir haben absichtlich keine Pläne gemacht, wer wann wo putzen muss oder Spüldienst hat. Es ist natürlich ganz schön schwierig, weil wir auf unsere eigene Einsicht angewiesen sind.? Denn: ?Wenn in der Küche alles stimmt, geht auch die Musik in Ordnung.?Im täglichen Leben zwar mit derlei Banalitäten konfrontiert entwickelte sich die Band in den kommenden Jahren zu eine der außergewöhnlichsten deutschen Formationen. Ihre dritte Veröffentlichung ´Andy Nogger` (der Albumtitel beleuchtete den Konsumterror kritisch und war eine Anspielung auf den Speiseeis-Werbeslogan ´Nogger Dir einen`) verkaufte sich 120.000 Mal. Das Werk erschien in Österreich, der Schweiz, Holland, Kanada, Australien, England, Skandinavien und Südafrika und wurde vom deutschen ´Musikexpress` zur Platte des Jahres gekürt. Bereits vier Wochen nach Veröffentlichung in Amerika rangierte das Album in den Billboard Charts auf Platz 9 der meistgespielten LP´s aller US-Sender. Nach drei Studiowerken wurde im Oktober 1974 im Berliner ´Quartier Latin` ihr Doppelalbum ´Kraan Live` mitgeschnitten, eines der herausragenden Jazzrock-Alben jener Tage, das vom legendären Produzenten Conny Plank aufgezeichnet und bearbeitet wurde. Nach einem umjubelten Auftritt beim Roskilde Festival in Dänemark im Juni 1975 ersetzten Kraan den ausgestiegenen Alto Pappert durch den Pianisten/Organisten Ingo Bischof. Mit dem folgenden, ebenfalls großartigen ´Let It Out` Album, das mit einem mobilen Studio in Wintrup, quasi zwischen Pferdestall und Küchenherd von Conny Plank produziert wurde, avancierten Kraan im Magazin ´Sounds` zur Gruppe des Jahres. Auch der ´ME` fand Gefallen an der Band: ?Lange Kollektiv-Improvisationen zwischen Jazz, Rock und Blues werden mit spielerischer Leichtigkeit für ein paar Takte von arrangierten Teilen unterbrochen?, schrieb das Magazin im November 1975. ?Da zeigt sich echtes Können und die Kraan-Leute verwirklichen ihre ausgefallenen musikalischen Ideen mit derart viel Einfühlungsvermögen und Präzision, als wollten sie augenzwinkernd an den Genius eines Frank Zappa erinnern.?Nach ´Let It Out` begann für Kraan eine neue Zeitrechnung. Die beiden folgenden Alben ´Wiederhören` (1977) und ´Flyday` (1978), speziell aber das 83er Opus ´Nachtfahrt` (dazwischen liegt noch die Veröffentlichung des zweiten Live-Albums ´Tournee`), reflektierten den geänderten Zeitgeist. Die Neue Deutsche Welle zog in die deutsche Musiklandschaft ein. Von ihr blieben auch Kraan nicht unbeeinflusst. Und umgekehrt. Hattler: ?Viele dieser Bands waren Kraan-Fans, und waren von dem, was wir auf ´Flyday` machten, vor allem von Peters Arpeggio-Gitarrenstil, beeindruckt und ließen diese Elemente auch in ihre Musik einfließen. ´Nachtfahrt` dagegen war unsererseits eine mehr oder weniger ironische Auseinandersetzung mit der damaligen Musikszene.? Echte Kraan-Scheiben waren beide Veröffentlichungen indes nur teilweise, sondern eher ? wie Hattler es nennt ? ?jeweils zur Hälfte Solowerke von Peter und mir.? Als kreative und produzierende Band wie zu Wintrups Zeiten existierten Kraan zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr; die Aktivitäten der Gruppe beschränkten sich auf Tourneen in wechselnden Besetzungen bis zum Jahr 1984. Danach sollte endgültig Schluss sein, aber schon 1988 erschien das dritte Bühnenwerk ´Live ´88`, gefolgt von den beiden letzten Studioalben ´Dancing In The Shade` und ´Soul Of Stone`.Mit einem Auftritt 1992 auf der ´Dokumenta` in Kassel schloss die Kraan-Historie für das fast komplette Jahrzeht der 90er Jahre.Hattler setzte seine Karriere mit dem bereits auf den letzten Kraan-Veröffentlichungen zu hörenden Trompeter Joo Kraus in der Formation Tab Two fort, Wolbrandt widmete sich seinem erlernten Beruf als Graphiker und Programmierer und erst anlässlich des dreißigjährigen Kraan-Jubiläums reformierte sich die Band im Frühjahr 2000 in der Besetzung Hattler, Wolbrandt, Bischof und Fride, veröffentlichte die beiden Jubiläums-konzerte (´Live2001`), spielte eine überaus erfolgreiche Deutschlandtournee und veröffentlichte Ende Juni 2003 ihr Comeback-Album ´Through`, das auf wundersame Weise nahtlos an alte Tugenden anknüpft, ohne dabei etwa angestaubt oder vom Zeitgeist überholt zu klingen. Auch auf dem Nachfolgewerk Psychedelic Man (für das die Fa. EMI übrigens eigens ihr legendäres ?Harvest? label reanimiert hat), erweist sich diese unverwechselbare Band als ein Füllhorn an Kreativität und Musikalität, die in dieser Form in Deutschland einzigartig ist.Seit Anfang 2008 wurde der längst in der Luft liegende Wunsch verwirklicht, auch Live wieder freier und den Fähigkeiten der Urmitglieder entsprechender aufzuspielen. Seither besteht KRAAN ?nur? noch aus den drei Gründungsmitgliedern Peter Wolbrandt, Hellmut Hattler und Jan Fride Wolbrandt, absolvierte gefeierte Tourneen und veröffentlichten 2011 in dieser Besetzung ihr aktuelles Albums mit dem Titel ?Diamonds?, das hochmodern und trotzdem 100% nach KRAAN klingt und damit deutlich zeigt, dass diese Band offenbar keinerlei Zeitschema zu unterliegen scheint; immerhin wird kein Prädikat im Zusammenhang mit KRAAN so oft gebraucht wie das Wort ?zeitlos?.

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Stand: 26.01.2021
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Kraan
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Was wäre die Geschichte der deutschen Rockmusik ohne Kraan? Zweifelsohne nicht nur unvollständig, sondern vor allem um ein besonders buntes, höchst kreatives Kapitel ärmer.Kraan verschrieben sich von Beginn ihrer Karriere an einer spannenden Fusion aus Rock, Jazz und Ethno-Einflüssen und fügten ihrem Sound später US-Mainstream- und Soul-Elemente hinzu. Ihren Stil nannten sie kurz und ergreifend ´Wintrup Musik`, benannt nach ihrem Domizil im Teutoburger Wald. Eine kleine Erbschaft im Mai 1970 war quasi die Initialzündung der Band. Die vier Ur-´Kraaniche` Peter Wolbrandt, Jan Fride, Hellmut Hattler und Alto Pappert warfen ihr Geld zusammen und kauften sich eine Anlage plus einen Bandbus. Ihr Debütalbum nahmen sie in einer 2-tägigen (!) Studiosession auf und pflegten auch sonst den Hang zur Spontaneität. Die Galionsfiguren bei Kraan waren Bassist Hellmut Hattler und Gitarrist Peter Wolbrandt, gleichzeitig die beiden Hauptsongschreiber der Band. ?Ich suchte nach einem Wort, das gut klingt?, erklärte Hattler später die skurrile Namensgebung. ?Wir wollten raus aus diesem Klischee und solch ein Wort wie Kraan taucht fast in jeder Sprache auf.? Passend dazu auch der musikalische Rahmen der Band: Über einen rockigen Drum-Beat, perfekt ergänzt durch Hattlers kraftvollen funky Grooves, zog Saxophonist Alto Pappert wunderschöne Melodien, während Gitarrist Peter Wolbrandt mit ganz eigenem Sound und swingenden Licks die Songs abrundete.Kraan genossen das Leben einer musikalischen Kommune. Ein stillgelegtes Weidegut, ein anno 1871 erbautes Fachwerkgebäude mit etwa 4000 Quadratmeter Land, einsam am Rande des Teutoburger Waldes gelegen, war in den Siebzigern ihr Zuhause. Das ehemalige Pferdegestüt hatte Graf Metternich den Musikern zur Verfügung gestellt ? kostenlos und ohne Bedingungen. Dort wohnten sie mit 13 Gleichgesinnten (vier Musiker, der Manager, zwei Roadies, drei Frauen, drei Kinder und etliche Katzen und Hunde). Hattler charakterisierte die Philosophie des Zusammenlebens seinerzeit mit den Worten: ?Es herrscht hier eine freundliche Anarchie. Wir haben absichtlich keine Pläne gemacht, wer wann wo putzen muss oder Spüldienst hat. Es ist natürlich ganz schön schwierig, weil wir auf unsere eigene Einsicht angewiesen sind.? Denn: ?Wenn in der Küche alles stimmt, geht auch die Musik in Ordnung.?Im täglichen Leben zwar mit derlei Banalitäten konfrontiert entwickelte sich die Band in den kommenden Jahren zu eine der außergewöhnlichsten deutschen Formationen. Ihre dritte Veröffentlichung ´Andy Nogger` (der Albumtitel beleuchtete den Konsumterror kritisch und war eine Anspielung auf den Speiseeis-Werbeslogan ´Nogger Dir einen`) verkaufte sich 120.000 Mal. Das Werk erschien in Österreich, der Schweiz, Holland, Kanada, Australien, England, Skandinavien und Südafrika und wurde vom deutschen ´Musikexpress` zur Platte des Jahres gekürt. Bereits vier Wochen nach Veröffentlichung in Amerika rangierte das Album in den Billboard Charts auf Platz 9 der meistgespielten LP´s aller US-Sender. Nach drei Studiowerken wurde im Oktober 1974 im Berliner ´Quartier Latin` ihr Doppelalbum ´Kraan Live` mitgeschnitten, eines der herausragenden Jazzrock-Alben jener Tage, das vom legendären Produzenten Conny Plank aufgezeichnet und bearbeitet wurde. Nach einem umjubelten Auftritt beim Roskilde Festival in Dänemark im Juni 1975 ersetzten Kraan den ausgestiegenen Alto Pappert durch den Pianisten/Organisten Ingo Bischof. Mit dem folgenden, ebenfalls großartigen ´Let It Out` Album, das mit einem mobilen Studio in Wintrup, quasi zwischen Pferdestall und Küchenherd von Conny Plank produziert wurde, avancierten Kraan im Magazin ´Sounds` zur Gruppe des Jahres. Auch der ´ME` fand Gefallen an der Band: ?Lange Kollektiv-Improvisationen zwischen Jazz, Rock und Blues werden mit spielerischer Leichtigkeit für ein paar Takte von arrangierten Teilen unterbrochen?, schrieb das Magazin im November 1975. ?Da zeigt sich echtes Können und die Kraan-Leute verwirklichen ihre ausgefallenen musikalischen Ideen mit derart viel Einfühlungsvermögen und Präzision, als wollten sie augenzwinkernd an den Genius eines Frank Zappa erinnern.?Nach ´Let It Out` begann für Kraan eine neue Zeitrechnung. Die beiden folgenden Alben ´Wiederhören` (1977) und ´Flyday` (1978), speziell aber das 83er Opus ´Nachtfahrt` (dazwischen liegt noch die Veröffentlichung des zweiten Live-Albums ´Tournee`), reflektierten den geänderten Zeitgeist. Die Neue Deutsche Welle zog in die deutsche Musiklandschaft ein. Von ihr blieben auch Kraan nicht unbeeinflusst. Und umgekehrt. Hattler: ?Viele dieser Bands waren Kraan-Fans, und waren von dem, was wir auf ´Flyday` machten, vor allem von Peters Arpeggio-Gitarrenstil, beeindruckt und ließen diese Elemente auch in ihre Musik einfließen. ´Nachtfahrt` dagegen war unsererseits eine mehr oder weniger ironische Auseinandersetzung mit der damaligen Musikszene.? Echte Kraan-Scheiben waren beide Veröffentlichungen indes nur teilweise, sondern eher ? wie Hattler es nennt ? ?jeweils zur Hälfte Solowerke von Peter und mir.? Als kreative und produzierende Band wie zu Wintrups Zeiten existierten Kraan zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr; die Aktivitäten der Gruppe beschränkten sich auf Tourneen in wechselnden Besetzungen bis zum Jahr 1984. Danach sollte endgültig Schluss sein, aber schon 1988 erschien das dritte Bühnenwerk ´Live ´88`, gefolgt von den beiden letzten Studioalben ´Dancing In The Shade` und ´Soul Of Stone`.Mit einem Auftritt 1992 auf der ´Dokumenta` in Kassel schloss die Kraan-Historie für das fast komplette Jahrzeht der 90er Jahre.Hattler setzte seine Karriere mit dem bereits auf den letzten Kraan-Veröffentlichungen zu hörenden Trompeter Joo Kraus in der Formation Tab Two fort, Wolbrandt widmete sich seinem erlernten Beruf als Graphiker und Programmierer und erst anlässlich des dreißigjährigen Kraan-Jubiläums reformierte sich die Band im Frühjahr 2000 in der Besetzung Hattler, Wolbrandt, Bischof und Fride, veröffentlichte die beiden Jubiläums-konzerte (´Live2001`), spielte eine überaus erfolgreiche Deutschlandtournee und veröffentlichte Ende Juni 2003 ihr Comeback-Album ´Through`, das auf wundersame Weise nahtlos an alte Tugenden anknüpft, ohne dabei etwa angestaubt oder vom Zeitgeist überholt zu klingen. Auch auf dem Nachfolgewerk Psychedelic Man (für das die Fa. EMI übrigens eigens ihr legendäres ?Harvest? label reanimiert hat), erweist sich diese unverwechselbare Band als ein Füllhorn an Kreativität und Musikalität, die in dieser Form in Deutschland einzigartig ist.Seit Anfang 2008 wurde der längst in der Luft liegende Wunsch verwirklicht, auch Live wieder freier und den Fähigkeiten der Urmitglieder entsprechender aufzuspielen. Seither besteht KRAAN ?nur? noch aus den drei Gründungsmitgliedern Peter Wolbrandt, Hellmut Hattler und Jan Fride Wolbrandt, absolvierte gefeierte Tourneen und veröffentlichten 2011 in dieser Besetzung ihr aktuelles Albums mit dem Titel ?Diamonds?, das hochmodern und trotzdem 100% nach KRAAN klingt und damit deutlich zeigt, dass diese Band offenbar keinerlei Zeitschema zu unterliegen scheint; immerhin wird kein Prädikat im Zusammenhang mit KRAAN so oft gebraucht wie das Wort ?zeitlos?.

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Stand: 26.01.2021
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Die Potsdamer Straße
29,90 € *
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Die Potsdamer Straße war in ihrer Ausstrahlung und Widerspru¿chlichkeit schon immer eine der faszinierendsten Straßen Berlins: mit Alteingesessenen und Migranten, Kultur und Amu¿sement, Glanz und Milieu, Kontinuität und Bru¿chen. Sie war ein Ort der ku¿nstlerischen Neuerungen und der Emanzipationsbewegungen. Hier lebten Chamisso, Menzel, Fontane, Hedwig Dohm, Joseph Roth. Die Schriftstellerin Lina Morgenstern aus der Potsdamer Straße initiierte 1896 den ersten internationalen Frauenkongress. 1910 wurde der »Sportpalast« eröffnet. 1913 veranstaltete Herwarth Walden den »Ersten Deutschen Herbstsalon« internationaler moderner Kunst. 1923 kam aus dem »Vox-Haus« die erste allgemeine Rundfunksendung. 1954 zog der Verlag »Der Tagesspiegel« in die Potsdamer Straße. 1970 wurde das »Quartier Latin « eröffnet, ein Ort fu¿r Jazz, Rock und Pop. Heute ist hier das Varieté »Wintergarten«. Renommierte Kulturinstitutionen, vielfältige Medienfirmen und Kunstorte befinden sich entlang der Straße und ihrer Umgebung, vom Potsdamer Platz u¿ber das Kulturforum bis zum Heinrich-von-Kleist-Park. Filmhaus, Neue Nationalgalerie, Philharmonie, Staatsbibliothek, Medienhaus der UdK, Galerien, Stiftungen. Das Buch zeigt alle Facetten der u¿ber zweihundertjährigen Geschichte in einer Symbiose aus Literatur und Dokumentation. Eine Liebeserklärung.

Anbieter: buecher
Stand: 26.01.2021
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Die Potsdamer Straße
30,80 € *
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Die Potsdamer Straße war in ihrer Ausstrahlung und Widerspru¿chlichkeit schon immer eine der faszinierendsten Straßen Berlins: mit Alteingesessenen und Migranten, Kultur und Amu¿sement, Glanz und Milieu, Kontinuität und Bru¿chen. Sie war ein Ort der ku¿nstlerischen Neuerungen und der Emanzipationsbewegungen. Hier lebten Chamisso, Menzel, Fontane, Hedwig Dohm, Joseph Roth. Die Schriftstellerin Lina Morgenstern aus der Potsdamer Straße initiierte 1896 den ersten internationalen Frauenkongress. 1910 wurde der »Sportpalast« eröffnet. 1913 veranstaltete Herwarth Walden den »Ersten Deutschen Herbstsalon« internationaler moderner Kunst. 1923 kam aus dem »Vox-Haus« die erste allgemeine Rundfunksendung. 1954 zog der Verlag »Der Tagesspiegel« in die Potsdamer Straße. 1970 wurde das »Quartier Latin « eröffnet, ein Ort fu¿r Jazz, Rock und Pop. Heute ist hier das Varieté »Wintergarten«. Renommierte Kulturinstitutionen, vielfältige Medienfirmen und Kunstorte befinden sich entlang der Straße und ihrer Umgebung, vom Potsdamer Platz u¿ber das Kulturforum bis zum Heinrich-von-Kleist-Park. Filmhaus, Neue Nationalgalerie, Philharmonie, Staatsbibliothek, Medienhaus der UdK, Galerien, Stiftungen. Das Buch zeigt alle Facetten der u¿ber zweihundertjährigen Geschichte in einer Symbiose aus Literatur und Dokumentation. Eine Liebeserklärung.

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Stand: 26.01.2021
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Heimkehr
18,95 € *
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Bittere "Heimkehr" Mit "Heimkehr" setzt die Literatur-Nobelpreisträgerin Toni Morrison ihren mit "Jazz" begonnenen Romanzyklus fort, in dem sie über das schwere und oft genug lebensgefährliche Leben der Schwarzen in den USA schreibt. Der alltägliche Rassismus, die Gewalt gegen Frauen, das dunkle Vermächtnis, weitergegeben von Generation zu Generation, sind die Themen, die Morrison bewegen und von denen sie erzählt. "Jazz" war im Harlem der 1920er-Jahre angesiedelt, "Heimkehr" nun spielt in den 1950er-Jahren. Frank Money: ein schwarzer Kriegsveteran, traumatisiert und verhöhnt Frank Money, genannt "Smart", kehrt als Kriegsveteran aus Korea zurück in eine Heimat, ein Land, das ihm, dem Schwarzen, nicht nur keinen Respekt entgegenbringt, sondern ihn verfolgt und verhöhnt, knechtet und missbraucht. Rettung und Hafen sind die Selbsthilfeorganisationen der Schwarzen und die African Methodist Episcopal Church - die Solidarität untereinander. Frank ging mit zwei Kumpels aus seinem Heimatort Lotus nach Korea, allein kommt er wieder. Morrison eröffnet "Heimkehr" mit einer Szene, in der Frank traumatisiert, vollgepumpt mit Morphium und ans Bett gefesselt in der "Klapsmühle" aufwacht. Er will, er muss fliehen, denn seine Schwester ist in höchster Not. In dem Brief, den er erhalten hat, steht: "Komm schnell, sie wird tot sein, wenn du trödelst." Doch zwei Polizisten hatten ihn einfach aufgegriffen und in den Streifenwagen gezerrt, einfach so - wegen was auch immer. Als Landstreicherei konnte schließlich auch ausgelegt werden, wenn ein Schwarzer einfach so im Freien herumstand. Ihr habt 24 Stunden Zeit zu verschwinden, sonst ... Das "sonst" bedeutete "Tod" Selbst wenn man sich drinnen aufhielt, im eigenen Haus, tauchen Männer auf, Polizisten oder Männer mit Kapuzen, natürlich Weiße, und vertreiben die Familien. Mit vier Jahren hat Frank das erlebt - die Männer gaben ihrem Quartier aus 15 Häusern und ihren Bewohnern 24 Stunden Zeit, sonst ... "Das "sonst" bedeutete "Tod"." Alle flohen, bis auf Crawford, einen alten Mann. Er wollte nicht fort - kurz nach Ablauf der Frist wurde er totgeprügelt und an die Magnolie gebunden, die in seinem Garten wuchs. Es war die älteste Magnolie des Countys, seine Urgroßmutter hatte den Baum gepflanzt. Wut und Selbstekel machen die Seelen krank Die Flucht gelingt, ohne Schuhe läuft Frank im Schnee bis zu einem Pfarramt, und hier wird ihm weitergeholfen mit Essen und ein wenig Wärme, mit ein klein wenig Geld und einem Kontakt zur nächsten Station. Denn Frank muss es bis nach Georgia schaffen; dort arbeitet seine Schwester Ycidra, genannt Cee. Frank ist schon ein Jahr zurück aus dem Krieg, doch er fühlte sich nicht stark genug für eine Begegnung mit ihr. Seine Wut, sein Selbstekel, seine Erinnerungen an Blut und feindliches Feuer - all das besetzt seine Seele und geistert durch seinen Körper. Die junge Cee gerät an einen rassistischen Arzt, der Naziideologien vertritt Cee ging mit 14 mit einem Typen aus Atlanta, der sich Prince nannte, von zu Hause weg. Dass der eigentlich nur scharf war auf das Auto, das ihn von Lotus weg nach Atlanta brachte, wurde ihr schmerzhaft klar, schmerzhaft und schnell. Sie stand allein da, brauchte einen Job und fand ihn bei dem weißen Arzt Dr. Beauregard Scott, Dr. Beau. Sie bewundert diesen Arzt, der vor allem Frauen und jungen Mädchen zu helfen scheint. Auch die Bücher im Praxisraum mit Titeln wie Eugenik oder "The Passing of the Great Race" sagen ihr nichts. Sie hat keine Ahnung, dass sie bei einem Rassisten gelandet ist, der Naziideologien vertritt ... Zuerst werden Hunde aufeinander gehetzt, dann Menschen - so lange, bis einer tot war Was Dr. Beau Cee antut, soll hier nicht preisgegeben werden. Aber Frank schafft es, sie da rauszuholen. Doch wie wird es ihnen ergehen, wie kann ihr Leben aussehen in einem Land, in dem die Weißen erst Hunde gegeneinander kämpfen lassen und dann Menschen, schwarze Menschen? Wie Jerome und seinen Vater. Sie hatten die beiden aus Alabama entführt, und sie mussten gegeneinander antreten, mit Messern kämpfen. So lange, bis einer tot war. Der Junge weigerte sich lange, seinem Vater etwas anzutun. Doch der Vater flehte ihn an: "Du musst es tun. Du musst mir gehorchen mein Sohn, nur noch dieses eine Mal. Tu es." Er hat es getan ...

Anbieter: buecher
Stand: 26.01.2021
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Heimkehr
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Bittere "Heimkehr" Mit "Heimkehr" setzt die Literatur-Nobelpreisträgerin Toni Morrison ihren mit "Jazz" begonnenen Romanzyklus fort, in dem sie über das schwere und oft genug lebensgefährliche Leben der Schwarzen in den USA schreibt. Der alltägliche Rassismus, die Gewalt gegen Frauen, das dunkle Vermächtnis, weitergegeben von Generation zu Generation, sind die Themen, die Morrison bewegen und von denen sie erzählt. "Jazz" war im Harlem der 1920er-Jahre angesiedelt, "Heimkehr" nun spielt in den 1950er-Jahren. Frank Money: ein schwarzer Kriegsveteran, traumatisiert und verhöhnt Frank Money, genannt "Smart", kehrt als Kriegsveteran aus Korea zurück in eine Heimat, ein Land, das ihm, dem Schwarzen, nicht nur keinen Respekt entgegenbringt, sondern ihn verfolgt und verhöhnt, knechtet und missbraucht. Rettung und Hafen sind die Selbsthilfeorganisationen der Schwarzen und die African Methodist Episcopal Church - die Solidarität untereinander. Frank ging mit zwei Kumpels aus seinem Heimatort Lotus nach Korea, allein kommt er wieder. Morrison eröffnet "Heimkehr" mit einer Szene, in der Frank traumatisiert, vollgepumpt mit Morphium und ans Bett gefesselt in der "Klapsmühle" aufwacht. Er will, er muss fliehen, denn seine Schwester ist in höchster Not. In dem Brief, den er erhalten hat, steht: "Komm schnell, sie wird tot sein, wenn du trödelst." Doch zwei Polizisten hatten ihn einfach aufgegriffen und in den Streifenwagen gezerrt, einfach so - wegen was auch immer. Als Landstreicherei konnte schließlich auch ausgelegt werden, wenn ein Schwarzer einfach so im Freien herumstand. Ihr habt 24 Stunden Zeit zu verschwinden, sonst ... Das "sonst" bedeutete "Tod" Selbst wenn man sich drinnen aufhielt, im eigenen Haus, tauchen Männer auf, Polizisten oder Männer mit Kapuzen, natürlich Weiße, und vertreiben die Familien. Mit vier Jahren hat Frank das erlebt - die Männer gaben ihrem Quartier aus 15 Häusern und ihren Bewohnern 24 Stunden Zeit, sonst ... "Das "sonst" bedeutete "Tod"." Alle flohen, bis auf Crawford, einen alten Mann. Er wollte nicht fort - kurz nach Ablauf der Frist wurde er totgeprügelt und an die Magnolie gebunden, die in seinem Garten wuchs. Es war die älteste Magnolie des Countys, seine Urgroßmutter hatte den Baum gepflanzt. Wut und Selbstekel machen die Seelen krank Die Flucht gelingt, ohne Schuhe läuft Frank im Schnee bis zu einem Pfarramt, und hier wird ihm weitergeholfen mit Essen und ein wenig Wärme, mit ein klein wenig Geld und einem Kontakt zur nächsten Station. Denn Frank muss es bis nach Georgia schaffen; dort arbeitet seine Schwester Ycidra, genannt Cee. Frank ist schon ein Jahr zurück aus dem Krieg, doch er fühlte sich nicht stark genug für eine Begegnung mit ihr. Seine Wut, sein Selbstekel, seine Erinnerungen an Blut und feindliches Feuer - all das besetzt seine Seele und geistert durch seinen Körper. Die junge Cee gerät an einen rassistischen Arzt, der Naziideologien vertritt Cee ging mit 14 mit einem Typen aus Atlanta, der sich Prince nannte, von zu Hause weg. Dass der eigentlich nur scharf war auf das Auto, das ihn von Lotus weg nach Atlanta brachte, wurde ihr schmerzhaft klar, schmerzhaft und schnell. Sie stand allein da, brauchte einen Job und fand ihn bei dem weißen Arzt Dr. Beauregard Scott, Dr. Beau. Sie bewundert diesen Arzt, der vor allem Frauen und jungen Mädchen zu helfen scheint. Auch die Bücher im Praxisraum mit Titeln wie Eugenik oder "The Passing of the Great Race" sagen ihr nichts. Sie hat keine Ahnung, dass sie bei einem Rassisten gelandet ist, der Naziideologien vertritt ... Zuerst werden Hunde aufeinander gehetzt, dann Menschen - so lange, bis einer tot war Was Dr. Beau Cee antut, soll hier nicht preisgegeben werden. Aber Frank schafft es, sie da rauszuholen. Doch wie wird es ihnen ergehen, wie kann ihr Leben aussehen in einem Land, in dem die Weißen erst Hunde gegeneinander kämpfen lassen und dann Menschen, schwarze Menschen? Wie Jerome und seinen Vater. Sie hatten die beiden aus Alabama entführt, und sie mussten gegeneinander antreten, mit Messern kämpfen. So lange, bis einer tot war. Der Junge weigerte sich lange, seinem Vater etwas anzutun. Doch der Vater flehte ihn an: "Du musst es tun. Du musst mir gehorchen mein Sohn, nur noch dieses eine Mal. Tu es." Er hat es getan ...

Anbieter: buecher
Stand: 26.01.2021
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