Angebote zu "Kritik" (8 Treffer)

Various - Die Deutschen Allstars (CD)
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(2016/BE! Records) 9 tracks. CD digipac incl.20-seitiges Booklet. Unveröffentlichte Aufnahmen von 1963! Die 22 Musiker, die auf dieser Platte versammelt sind, können als die führenden Namen des Jazz in Deutschland bezeichnet werden.Sie wurden gewählt im „´Deutschen Jazz Poll 1963´: Albert Mangelsdorff als ´Musiker des Jahres´, die Preisträger auf den einzelnen Instrumenten von der Trompete bis zum Baß, sowie die beiden führenden Ensembles: das Michael Naura-Quintett als besteCombo des modernen Jazz, die Feetwarmers als beste traditionelle Band.Selten hat das Ergebnis eines Publikumspolls so sehr mit der Meinung der Kritiker und Fachleute übereingestimmt. Denn – keinZweifel: die hier versammelten Musiker gelten auch für die Jazzkritik als die Besten des Jazz in Deutschland.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 25.04.2019
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NEW MASTERSOUND - Masterology (2-LP 180g Vinyl)
36,95 € *
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In den letzten mehr als zehn Jahren hat Englands viel gefeierte Neue Mastersounds waren an der Spitze eines internationalen Musicals. Revolution. Aufstieg aus der fruchtbaren Clubkultur ihrer Heimatstadt Leeds, das abenteuerliche Quartett, das jetzt Gitarrist und Produzent ist. Eddie Roberts, Bassist Pete Shand, Schlagzeuger Simon Allen und Hammond Organist Joe Tatton - hat auf ein tiefes Wissen der alten Schule zurückgegriffen. R&B; Soul, Funk und Jazz für kraftvolle, unverwechselbare neue Musik. die in der Tradition verwurzelt ist, aber dennoch konsequent innovativ und zukunftsweisend.Im Laufe von sieben Studioalben und zahlreichen Singles, EPs, Remixe, Live-Aufnahmen und Compilation-Tracks, die neue Mastersounds haben sich zu einer starken, einflussreichen musikalischen Kraft entwickelt. die sich die Loyalität einer großen und vielfältigen weltweiten Fangemeinde erworben hat. mit Respekt von Musikern und Kritikern. They´ve auch individuell und kollektiv mit einer beeindruckenden Vielfalt von Künstler, darunter Corinne Bailey Rae, Lou Donaldson, Quantic, Carleen Anderson, Keb Darge, Idris Muhammad, Lonnie Smith, Galactic, Papa Mali, die Greyboy Allstars und George Porter Jr. of the Meters. Die Neue Mastersounds sind auch in ganz Großbritannien und Europa auf Tournee gegangen. einige hochkarätige Live-Auftritte in den USA, die dazu beigetragen haben. gewinnen die Gruppe ein begeistertes amerikanisches Publikum.Jetzt hat Sundazed Music die Masterology: The Pioneers of New British Funk, die eine karriereübergreifende Auswahl an Highlights sammelt. aus dem Katalog der Neuen Mastersounds, zusammen mit einem funkelnden Raritätenschmuggel. Destillieren der Widescreen-Klangvision der Band in ein massiv beeindruckendes Paket, es ist ein monumentales Zeugnis der Das bahnbrechende Werk von New Mastersounds. Masterology ist in beiden Sprachen verfügbar Compact Disc- und LP-Versionen. Die CD enthält 19 Tracks, die von der die Geschichte des Quartetts, während die Doppel-LP-Gatefold-Edition - angedrückt auf High-Definition-Vinyl - enthält 20 Tracks. In jedem Format ist es ein Killer. Feier des internationalen Funk-Aufstandes der New Mastersounds!

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 07.06.2019
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Charlie Rich - Too Many Teardrops - Complete Gr...
21,95 € *
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(Ace Records UK) 40 Tracks Die kompletten Groove- und Cinch-Aufnahmen des Silver Fox erstmals an einem Ort, darunter mehrere neue CD-Tracks und ein bisher unveröffentlichter. Eine hochwertige Fusion aus R&B, Country, Pop, Jazz und Easy Listening, produziert von Chet Atkins in Nashville 1963-1965. Charlie Rich sah aus und sang wie Elvis´ Bruder - sein reifer älterer Bruder, ein silbergraues Haar und mehr in den Jazz als der sprunghafte Country-Sound, der Mitte der 50er Jahre die Welt erobert hatte. Wie Elvis begann auch Charlie Rich seine Karriere bei Sam Phillips in Memphis. Und wie Elvis war er ein unglaublich vielseitiger Künstler, mit einem scheinbar mühelosen Stil und einem gefühlvollen Vibrato; Greil Marcus sagte einmal, er ´´könnte es auf einmal in alle Charts schaffen´´: R&B, Pop, Easy Listening und Country. ´´Er hat so viel Reichweite.´´ Es gab auch einige sehr reale Unterschiede zwischen Elvis und Charlie Rich. Obwohl er auch ein hervorragender Pianist war - er mischte Jazz, Blues, sogar Klassik -, fehlte Rich völlig die extrovertierte Ader von Elvis, und das bedeutete letztendlich, dass seine Vielseitigkeit gegen ihn zählte. Plattenfirmen wussten nie, wo sie ihn positionieren sollten; er war ein distinguiert aussehender Mann, aber nicht gerade ein Pin-up. Er schrieb Lieder und auch seine Frau Margaret Ann, aber beide wussten, dass seine selbstzerstörerische Persönlichkeit nicht für eine Karriere in der Musikindustrie geschaffen war. Plattenfirmen und Kritiker hatten immer gewusst, dass er Hits hätte haben sollen, auch wenn die Öffentlichkeit ihn weitgehend ignorierte. Bei einer so unvorhersehbaren und doch produktiven Karriere kann es schwierig sein, einen Weg in Richs verworrenen Katalog zu finden. Die kniffligste Zeit von allen war seine Zeit bei Groove, einer RCA-Tochtergesellschaft, wo er von 1963 bis 1965 von Chet Atkins unter Vertrag genommen wurde. Diese Zusammenstellung ist das erste Mal, dass alle seine Groove-Aufnahmen an einem Ort zusammengetragen wurden, wobei acht von ihnen zum ersten Mal auf CD erschienen sind und ein Song,´One More Mountain´, noch nie gehört wurde. Rich´s warmer, gefühlvoller Gesang wurde von Atkins auf einem südlichen Eintopf aus Popcorn R&B (dem grandiosen´Lady Love´, Margaret Ann´s´Turn Around And Face Me´), Jazzstandards (´River, Stay´Way From My Door´,´Ol´ Man River´), harten Rockern (´Big Boss Man´,´Big Jack´) und blauäugiger Seele (´Are You Still My Baby´, die von den Shirelles abgedeckt würde) getestet. Drei der landestypischeren Schnitte -´There Won´t Be Anymore´,´I Don´t See Me In Your Eyes Anymore´,´She Called Me Baby´ - würden ein ganzes Jahrzehnt nach ihrer Aufnahme zu Country Charts Nr. 1 werden. Charlie Richs Groove-Aufnahmen sind vielleicht die am meisten übersehenen seiner Karriere, über Jahre verstreut über endlose Compilations - dieses Set wird ihnen endlich gerecht und bedeutet, dass alle seine 60er Jahre Aufnahmen endlich auf CD erschienen sind. BOB STANLEY

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Stand: 25.04.2019
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Various - Sinfonie der Sterne - Die 80er Jahre ...
15,95 €
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1-CD mit 24-seitigem Booklet, 20 Einzeltitel, Spieldauer 76:58 Minuten. . POLYDOR - ein Name ist Legende. Seit den ´Goldenen Zwanzigern´ drehen sich Schellacks, später Vinyl und Compact Discs unter dieser Weltmarke, anfangs mit verschiedenenfarbigen Labels, seit Beginn der 50er Jahre mit dem unverwechselbaren Orange-Label und den kleinen Sternchen oder mit dem seit 1963 eingeführten Polydor-Rot. Die Achtziger-Jahre Die von den USA ins Rollen gebrachte Disco-Welle hat den Pop in die Arbeiterklasse zurück gebracht. Nun, zu Beginn der 80er Jahre, ist sie auf lauwarm abgekühlt. Weiße Polyester-Anzüge wie der ´Saturday Night Fever´-Held John Travolta sie im Film trägt, hatten sich im bundesrepublikanischen Alltag nie ganz durchsetzen können, und verschwinden jetzt gänzlich in Altkeidersäcken. Nietengürtel, Netzstrümpfe und Stilettos, Lederkrawatten und Cowboystiefel, Föhnwellen und bonbonfarbene Aerobic-Anzüge geben den glamourösen Mode-Ton an. In diesem Licht stellt sich die britische Elektro-Pop-Gruppe Visage vor. Mögen manche Kritiker diese Musik (oder gar die ganze Epoche) als blutleer und seelenlos empfinden, so beschert Visage Polydor mit Fade To Grey ab März 1981 über sieben Wochen einen neuen Spitzenreiter. Einen Trend löst die Band mit ihrem Hit allerdings nicht aus. Palästinenser-Tücher, Armee-Parka, Latzhosen und fünfmarkstückgroße ´Atomkraft? Nein danke!´-Anstecker gehören zur Dienstkleidung der Friedensbewegten und der Umweltschützer. Die Liedermacher, aber auch der aus England auf den Kontinent schwappende Jazz-Funk von Gruppen wie Shakatak und Level 42 treffen zu großen Teilen ihren Musikgeschmack. Daneben gehören schon am Anfang der Dekade junge Menschen mit bunt gefärbten Haar, Irokesenschnitten, zerschlissener Kleidung von ausgesuchter Hässlichkeit und Doc-Martens-Stiefeln längst zum Straßenbild in der Bundesrepublik. So sieht der Punk aus. Den Punk kann man seit den späten 70er Jahren auch hören. Durch ein von wachsender Jugendarbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit geprägtes Milieu in Großbritannien hervorgebracht, findet die Punk-Bewegung in Bands wie Siouxie & The Banshees ihr auf Plattenformat gezähmtes Sprachrohr. Gleich zu Beginn der 80er Jahre wogt dann die Neue Deutsche Welle, kurz: NDW über die BRD. Im ganzen Land, vor allem aber in der Berliner Szene, haben sich seit geraumer Zeit immer mehr Gruppen zusammengetan, die die Impulse von Punk und New Wave aufgreifen und ihre Musik mit originellen, unverbrauchten, aufmüpfigen, vor allem aber deutschsprachigen Texten versehen. Die Plattenbranche, zumal von einer allgemeinen Marktsättigung mit einhergehender Absatzkrise gebeutelt, wirbt um die NDW-Bands - wer kann da noch widerstehen? - und schlachtet den Trends aus. Die NDW hat 1982 ihren Höhepunkt erreicht. Das ist das Jahr, als Hubert Kah und Frl. Menke bei Polydor ihre Chartstürmer abliefern. Dabei kommen Hubert Kemmlers Rosemarie und sein Sternenhimmel ebenso wie Franziska Menkes Hohe Berge ohne jegliche ´No Future´-Attitüde aus. Der Nonsens siegt über den Frust, und alle können mitgrölen. Doch so schnell wie sich die Neue Deutsche Welle ausgebreitet hatte, ebbte sie 1983 wieder ab, hinterlässt aber Spuren. Es ist nicht nur ein Verdienst des Deutschrock-Pioneers Udo Lindenberg, der ab 1982 Künstler des Hauses ist, sondern auch der Neuen Deutschen Welle, die deutsche Song-Lyrik wieder jugendgerecht eingesetzt und damit chartfähig gemacht zu haben. Davon profitiert beispielsweise Nino de Angelo, der 1983/84 mit dem Zug der friedensbewegten Zeit am Heile-Welt-Schlager vorbeirauscht und mit Jenseits von Eden einen Nummer-1-Hit einfährt. Auch Felix de Luxe, die sich - laut Titel - 1984 in einem Taxi nach Paris aufmachen, oder der bayerische Haindling, der im selben Jahr mit seinem Du Depp daherkommt, sind Beispiele dafür, dass nach der NDW durchaus Deutschsprachiges ohne traditionellem Schlager-Hautgout in der Masse des Angebots bestehen kann - trotz vieler internationaler Superstars. Andererseits kommen jetzt auch Schlager volkstümlichen Zuschnitts hoch, wie beispielsweise Tommy Steiner (Die Fischerin von San Juan) belegt. Seit 1982 klingt alles ganz anders: PolyGram hatte sich als erstes Unternehmen entschlossen, die Compact Disc (CD) auf den Weltmarkt zu spülen. Klangpuristen werfen dem neuen Tonträger anfangs zwar vor, er schneide die Höhen und Tiefen von Aufnahmen ab, doch der Siegeszug des zwölf Zentimeter messenden Silberlings lässt sich nicht aufhalten. Polydor auch nicht. Ehemals als

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Stand: 19.02.2019
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Fats Waller - Ain´t Misbehavin´ (LP)
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(RCA International) 12 Tracks - Neuauflage der Original 1956er ´RCA´ LP Jeder Mann ist zumindest etwas komplizierter, als er zu sein scheint - sogar für sich selbst. Fats Waller war komplizierter als die meisten anderen. Für sein großes und begeistertes Publikum war er ein eindimensionaler Mann, ein lustiger Entertainer, der auch Klavier spielte. Für Jazzmusiker und seine Vertrauten war er ein reicher, kreativer Pianist, der zufällig ein außergewöhnlicher Entertainer war. Für seine Familie und diejenigen, die ihn außergewöhnlich gut kannten, war er ein Musiker mit breiteren Ambitionen und Bedürfnissen. Er hatte eine große Bibliothek mit klassischer Musik, und sein langjähriger Kollege Gene Sedric bemerkt: ´´Er liebte Bach besonders. Er liebte auch die Orgel und hätte sie gerne mehr gespielt; aber sein Publikum würde nicht stillsitzen, so fühlte er, denn Fats Waller spielte einen Bach-Choral oder einen geistlichen Ernst auf der Orgel. Und er liebte es auch, Jazz zu spielen. Die wahren Triumphe, die Fats schätzte´´, kommentieren Rudi Blesh und Harriet Janis in They All Played Ragtime, waren nicht die öffentlichen. Ruhige Backroom-Sessions mit James P. und Willie the Lion und The Beetle, als der Gin und die kreative Inspiration flossen. . .´ Dennoch habe ich das Gefühl, dass er auch einige der öffentlichen Erinnerungen liebte. Sein Witz war so lebhaft, dass ich davon ausgehe, dass er es genoss, ein großes Publikum nach einem seiner Schäfte herausfallen zu sehen - besonders vielleicht, wenn es satirisch war. Außerhalb des Standes oder der Bühne war Fats für seine herkulischen Genüsse bekannt. Denen, die seinen Gin teilten, muss er das Vorbild eines Hedonisten gewesen sein. Doch, sagt Gene Sedric, ´´er war auch sehr religiös, sehr religiös. Er war ein Bibelstudent. Ich glaube, dass er seinen Ehrgeiz gelebt hatte, eine ´´große reisende religiöse Show´´ zu haben. Sein Vater, Edward Martin Waller, war Diakon und später Pastor der Abessinier-Baptistenkirche in New York. Auch seine Mutter Adaline war fromm. Und auch die Musik und das religiöse Erbe waren in der Familie. Adaline Waller war Pianistin, Organistin und Sängerin. Fats´ Großvater, Adolph, war Geiger; und nach den Recherchen von Blesh und Janis hatte er nach dem Bürgerkrieg den Süden bereist. Die Kombination von säkularen Freuden und anhaltendem religiösem Interesse, die Wallers persönliches Leben prägte, wurde zum Teil in seiner musikalischen Entwicklung begleitet. Nach klassischen Studien und Spielen in der Kirche und bei Gebetstreffen, als er noch ein Junge war. Fats wurde zunehmend fasziniert von der wirbelnden Welt der Ragtime, des Jazz und der Theatermusik. Sein Vater betrachtete diese letztere Art der musikalischen Ablenkung zunächst als ´´aus der Werkstatt des Teufels´´, aber Fats fand es möglich, sowohl Carolina Shout als auch einen Bach-Chor zu genießen und zu spielen - je nachdem, in welcher Stimmung man sich befand. Als Fats in der Werkstatt des Teufels mehr Erfolg hatte, musste er seine Liebe für die andere Musik meist privat befriedigen. Und er wollte immer mehr in dieser Sprache spielen und schreiben. Als er sich seinem vierzigsten Jahr näherte, hoffte er in der Tat, bald weniger reisen und mehr komponieren zu können. Aber er starb mit 39 Jahren. Obwohl er wahrscheinlich keine Ahnung von einem so frühen Tod hatte, lebte Fats, als wäre seine Zeit knapp bemessen. Blesh und Janis schätzen, dass Fats seit der Zeit, als er im Oktober 1922 seine ersten Soli für Okeh machte, auf fast 500 Platten und einer großen Anzahl von Spieler-Piano-Rollen spielte. Und obwohl er oft lange genug zum Komponieren gezwungen wurde, hat er in seinem kurzen Leben über 400 Musikstücke urheberrechtlich geschützt, viele davon sind so beständig wie Honeysuckle Rose, Ain´t Misbehavin, Squeeze Me und Keepin´ Out of Mischief Now. Fats wurde auch nicht zu ausgedehnten Proben für seine Plattenaufnahmen oder Konzerte eingeladen. Die Intensität und Schnelligkeit, mit der er lebte und balancierte und sich selten ausruhte, ließ keine Zeit für Zeit. Aber er schien sich selten darum zu kümmern, dass er kalt aufnehmen oder kalt schreiben musste. Fats´´, sagt Gene Sedric, ´´war der entspannteste Mann, den ich je in einem Studio gesehen habe. Und so brachte er alle anderen dazu, sich entspannt zu fühlen. Nachdem ein Gleichgewicht gefunden wurde, brauchten wir nur einen Take, um eine Seite zu bilden, es sei denn, es war eine schwierige Zahl. Und, wie der französische Kritiker Frank Tenot bemerkt

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Stand: 07.06.2019
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Various - Liedermacher in Deutschland - Vol.1, ...
39,95 €
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3-CD im luxuriösen 8-seitigen Digipac mit 128-seitigem Booklet, Spieldauer: 3h 50min. CD Für wen wir singen Liedermacher in Deutschland Liedermacher sind keine Sache der Vergangenheit. Auch wenn das Lied, vor allem das politische Lied, in Deutschland schon oft totgesagt wurde. Doch allein ein Blick in die monatlich erscheinende ´Liederbestenliste´ zeigt, wie bunt und lebendig die Szene der Musikerinnen und Musiker in diesem Land ist, die ´deutsch´ singen: Lieder mit kritischen, nachdenkenswerten Texten und einer Musik, die sich nicht unbedingt an eingefahrene Hörgewohnheiten anlehnt. Das kann in viele Stilrichtungen gehen: ob klassisches Chanson, Folk, Pop, Blues, Rock, Jazz oder Rap. Sie alle stehen in einer langen Tradition, die man bis zu den Troubadouren im Mittelalter verfolgen könnte. Ganz so weit reicht die Sammlung ´Für wen ich singe – Liedermacher in Deutschland´ zeitlich natürlich nicht zurück. Dafür bietet das auf 12 CDs angelegte Projekt in dieser Form erstmalig einen Überblick über die jüngste Geschichte der Liedermacher in Deutschland-West und Deutschland-Ost von Anfang der sechziger bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hinein. Traditionen, neue Lieder und Deutschfolk Dabei geht es zunächst um die Wiederentdeckung der deutschen Liedtraditionen. Hein &, Oss Kröher und Peter Rohland waren es, die sich schon lange vor der neuen Volksliedbewegung, u. a. in der Bündischen Jugend, um das demokratische Lied bemüht hatten. Zu den Stimmen, die dann in den frühen sechziger Jahren, inspiriert vor allem von Künstlern in Frankreich oder in den USA, nach eigenen Ausdrucksformen suchten, gehörten viele heute bekannte Namen wie u. a. Franz Josef Degenhardt, Reinhard Mey, Walter Mossmann, Christof Stählin, Dieter Süverkrüp und Hannes Wader. Ein erstes wichtiges Forum waren für sie und viele weitere Interpreten eines neuen deutschen Liedes die Festivals auf der Burg Waldeck zwischen 1964 und 1969. Wenig später wurde das deutsche Folkrevival eingeläutet, u. a. mit Fiedel Michel, Liederjan und Zupfgeigenhansel. Sie wollten das Volkslied nicht als museale Tradition pflegen, sondern einen neuen demokratischen Liedtyp schaffen. Rote Lieder, Dialektsongs und neue Poeten Die siebziger Jahre brachten politisch hochbewegte Zeiten. Liedermacher kommentierten Notstandsgesetze, Berufsverbote, Arbeitslosigkeit, Vietnamkrieg, Atomrüstung und Atomkraftwerke. Neben vielen Künstlern aus der Waldeck-Ära etablierten sich auf diese Weise neue Namen im politischen Tagesgeschehen – darunter das Liedkabarett Floh de Cologne, Ekkes Frank oder Lerryn alias Dieter Dehm. Das Folkrevival führte auch zu einer breiten Beschäftigung mit Dialekten. Viele Liedermacher entdeckten die Mundarten ihrer Heimatregionen als verschüttete Traditionen wieder. So in Bayern die Biermösl Blosn. In Stuttgart stimmte Wolle Kriwanek den schwäbischen Blues an. Am Niederrhein machte sich Günter Gall um Sprach- und Liedgutpflege verdient, im plattdeutschen Raum waren es Hannes Wader und Helmut Debus und im ´Kohlenpott´ Frank Baier. Nicht zu vergessen die vielen anderen Liedermacher und Poeten, die zwischen Mitte der siebziger und den frühen achtziger Jahren die Szene prägten wie Bernies Autobahn Band, Ina Deter, Joana oder Konstantin Wecker. Lied und Chanson in der DDR Dann sind da Lied und Chanson in der DDR – zwar ernst genommen und gefördert, als kritische Lieder aber beargwöhnt und als oppositionelle unterdrückt. Künstler wie Hanns Eisler, Ernst Busch und Gisela May führten die Tradition des politischen Songs und Chansons aus den zwanziger, dreißiger Jahren weiter. Wolf Biermann knüpfte daran Anfang der sechziger Jahre an, wurde zum Kritiker des bürokratischen Sozialismus und erhielt Auftritts- und Publikationsverbot. Zur gleichen Zeit entstanden so genannte Hootenanny-Klubs, in denen Perry Friedman, Hartmut König, Bettina Wegner und andere auftraten. Unter verstärktem staatlichem Einfluß entwickelte sich daraus die FDJ-Singebewegung mit zeitweise 4.000 Klubs, darunter der Oktoberklub und die Songgruppe der TU Dresden. In Abgrenzung von den Singeklubs entstanden Mitte der siebziger Jahre Liedertheater wie Karls Enkel und Schicht sowie Folkloregruppen wie Folkländer und Wacholder. In den 80er Jahren artikulierten Gerhard Gundermann, Stephan Krawczyk, Hans-Eckardt Wenzel und andere Liedermacher die Differenz zwischen proklamierter Ideologie und Realität und trugen so zum kritischen Diskurs in der DDR bei. Liedszene Österreich und Schweiz Nicht zu

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Stand: 16.04.2019
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The Boots - The Boots
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1-CD Digipak (6-seitig) mit 32-seitigem Booklet, 22 Einzeltitel. Spieldauer ca. 58 Minuten. The Boots Fällt hierzulande der Begriff ´´The Boots´´, denkt niemand an Beatstiefel oder Nancy Sinatra. Alle schnalzen vielmehr mit der Zunge, denn der Name ist synonym für die beste Band der Beat-Ära aus diesen Breiten. Auch international genießen sie höchstes Ansehen. Ihre erste LP steht als Denkmal fest wie der Arminius bei Detmold. Diese Langspielplatte ist von einer bestechenden stilistischen Kongruenz. Ihr Sound ist exzellent – trotz der Kritik der Band, daß die Toningenieure ihnen die Verzerrungen verboten haben. Hier war eine Truppe in Aktion, die ihr Handwerk verstand. Verglichen mit ihren härtesten heimischen R&B-Konkurrenten – The Hound Dogs –, schwebte über den Boots immer der Geist des Intellektuellen. The Boots als Name klingt ein wenig lau, doch stammt er aus einer Zeit, in der noch weitaus weniger geistreiche Namensfindungen nicht unüblich waren. Die Boots repräsentierten die subversive Seite des Rock ´n´ Roll, sie reichten saftigste Stücke schweißtriefender musikalischer Schaffe – wie mit dem Beil gehauen. Immer roch es nach Feuer und Brand. Wenn die Boots But You Never Do It Babe spielten, dann war das wie ein Molotov-Cocktail durch die Fenster der Altvorderen in den Plattenfirmen. Jörg ´Jockel´ Schulte-Eckel hält nichts von ´ihrer LP´. Die Wahl des Ausdrucks überrascht, denn in der Tat haben die Boots zwei LPs hinterlassen. Doch ´Beat With The Boots´ konnte ´Here Are The Boots´ nicht das Wasser reichen, waren sie doch zu musikalischen Kompromissen gezwungen worden, die ihnen schlecht zu Gesicht standen. Auch ist Jörg Schulte-Eckel auf ´Beat With The Boots´ gar nicht zu hören – einmal mehr hatte er es nicht aus dem Bett geschafft und damit seine notorische Unzuverlässigkeit bewiesen. Die Rest-Boots reagierten: Sie holten Ingo Cramer von den Odd Persons (BCD 15463) als Sessiongitarristen. Als Jörg Schulte-Eckel schließlich vor der Studiotür stand, zeigten sie ihm die kalte Schulter, ließen ihn abblitzen. Es ist müßig, ein entsprechendes Szenario zu entwickeln, doch ich vermute, mit Jörg Schulte-Eckel hätte ´Beat With The Boots´ anders geklungen, denn er war der kompromißloseste unter seinen Mitstreitern. Schon früh hatte er begonnen, die Gitarre für Exkursionen jenseits der gängigen Klischees zu benutzen. Und die mit ihm betriebenen nächtlichen Jam Sessions nach getaner Arbeit sind legendär. Unbestritten ist, daß die Boots live um Klassen besser waren, als ihre Studioaufnahmen es dokumentieren. Das galt aber für die meisten Bands, denn welcher staatlich geprüfte Tonmeister wußte schon einzufangen, was ihm da beatakustisch vorgetragen wurde?! Trotz allem bleibt ´Here Are The Boots´ ein Meisterwerk: voll im Klang, hart und pikant in der Performance, wenn auch das meiste an Verzerrungen und Feedback von den Toningenieuren unterdrückt oder schlichtweg verbannt wurde. Titelauswahl, Titelfolge, Sound - hier stimmt alles. Jörg Schulte-Eckel: ´´Mit 16 war ich in der Industriekaufmannslehre bei einer Buchdruckerei am Moritzplatz, Elsell, Milde und Co. Nebenbei besuchte ich die Abendschule, weil meine Eltern mir gesagt hatten: ´Du mußt unbedingt das Abi nachmachen.´ Dann bin ich anschließend immer noch in die Hajo Bar oder in die Eierschale gegangen, oder in die Badewanne, und dann gab´s auch noch so eine Bar bei uns auf dem Wedding, in der Nähe vom Virchow-Krankenhaus. Das war meine Stammkneipe, da spielte der Blacky [Armando Lindinger - Anm.d.Verf.] als Alleinunterhalter. In diesen Kneipen wurden zu dieser Zeit Sängerwettstreite veranstaltet. Und da hab ich überall teilgenommen und ganz gut abgeschnitten, weil ich eine Gitarre hatte, die ich spielen konnte - fast nur Chuck Berry.. Es gab in Berlin auch einen Jazz-Laden, New Orleans, das war eine Dixieland-Kneipe, wo man getanzt hat, so mit Rühren.´´ mehr im Booklet BCD16468 The Boots Smash...! Boom!...Bang...! Beat in Germany The 60s Anthology Diese CDs sind Teil der umfassenden Bear-Family-Reihe ´Smash...! Boom...! Bang...!´, die sich thematisch mit dem Beat-Boom der mittsechziger Jahre in Deutschland befasst und auf zunächst 30 Teile ausgelegt ist. Jede CD enthält zwischen 20 und 30 Titel in restaurierter, bestmöglicher Klangqualität. Präsentiert werden populäre Bands wie die Rattles oder Lords , aber auch weniger bekannte Gruppen wie etwa die Pages , Poor Things , Pete Lancaster And The Upsetters , Blizzards , Sound Riders und viele andere. Eine Vielzahl von Songs

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Stand: 16.04.2019
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Caterina Valente - Kurt Weill - American Songs ...
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1-CD mit 22-seitigem Booklet, 10 Einzeltitel. Spieldauer ca. 66 Minuten. Kurt Weill American Songs Kurt Weill hat Deutschland nicht freiwillig verlassen. Er ist als deutscher Jude, geboren am 2. März 1900 in Dessau, 1933 aus diesem Land regelrecht hinausgeekelt worden. Besonders hervorgetan hat sich da 1932 der nazistische „Kampf-bund für deutsche Kultur´´, der in Heft 6 der Zeitschrift „Deutsche Bühnenkorrespondenz´´ wütete: „Gemeine Jazz- und Neger-rhythmen, scheußliche, gänzlich unmotivierte Dissonanzen, dann wieder mal zwischendurch ab-gedroschene Banalitäten, ordinärste Gassenhauer Melodien, alles ohne jede künstlerische Durcharbeitung in ertötender Primitivität aneinander-gekleistert, mit einem Wort: die vollkommene, absolute Impotenz.´´ Gemeint war hier Weills Musik zur Oper „Die Bürgschaft´´. Nach der Uraufführung einer weiteren Oper „Der Silbersee´´, zu der Georg Kaiser das Libretto geschrieben hat, wurde die Bedrohung offener und brutaler. Einen Monat nach der Premiere im März 1933 stand in Heft 4/5 der-selben Zeitschrift „Deutsche Bühnen-korrespondenz´´: „Herr Weill, das dürfte der letzte Versuch Ihrer Zerstörungsarbeit gewesen sein! jetzt hat es damit ein Ende für immer!´´ Am 21. März 1933 flieht Kurt Weill zusammen mit Lotte Lenya nach Paris, erlebt Zuspruch und Mut von Persönlichkeiten wie Igor Srawinsky, Darius Milhaud, Arthur Honegger, Andre Gide, Jean Cocteau, Pablo Picasso und Fernand Leger. Kurt Weill stürzt sich in die Arbeit, komponiert das Ballett „Die sieben Todsünden der Kleinbürger´´, das seine triumphale Premiere unter der Choreographie von Georges Balanchine am 7. Juni 1933 im „Theätre des Champs Elysees´´ erlebt. Walter Mehring schreibt in der Exil-zeitschrift „Das neue Tagebuch´´: „Es wurde ein großer Abend. Eine Elite feierte Künstler und Interpreten, wie man sie aus der großen Epoche der deutschen Theaterkunst gewohnt war.´´ Auch im Exil wird er weiter von den Nazis verfolgt, die Aufführungen seiner Werke gezielt stören. Weills finanzielle Lage ist gespannt. Die Nazis haben inzwischen sein deutsches Tantiemen Konto blockiert und zwingen obendrein seinen Verlag „Universal Edition´´, den Vertrag mit ihm zu lösen. Weill hält sich mit Kompositionen auf Bestellung über Wasser. Lieder, Chansons, eine musikalische Komödie und eine Operette entstehen. Max Reinhardt ruft ihn nach Salzburg, er soll die Musik zu Franz Werfels Opus „The Eternal Road´´ (Der Weg der Verheißung) komponieren. Überzeugt und begeistert von dem Projekt, das 1935 in New York uraufgeführt werden soll, skizziert er große musikalische Szenen. In Deutschland dagegen löscht man ihn aus, beschimpft ihn mit übelstem Vokabular. Kurt Weill —wie _Jürgen Schebera in seinem Buch ´´Kurt Weill —Leben und Werk´´ schreibt — „resigniert an Deutschland.´´ Er hat Angst, sein Vertrauen in Europa verläßt ihn. Kurt Weill beschließt einen Neubeginn: Amerika ist Hoffnung! Am 10. September 1935 kommen er und Lotte Lenya in New York an. Und heute? Aus erklärlichen Gründen ist der amerikanische Kurt Weil! für uns hier in Deutschland zumeist noch ein Buch mit sieben Siegeln. Musikliebhaber verbinden seinen Namen sofort mit der ´´Dreigroschenoper´´ und Lotte Lenya, viele wissen um „Mahagonny´´, um „Happy End´´ und „Die sieben Tod-sünden´´. Vielleicht kennt der eine oder andere auch den weltberühmten „September Song´´. Doch ein bedeuten-der Rest der Arbeit des „amerikanischen Kurt Weill´´ liegt im Dunkel. 1935 ist Kurt Weill in den USA unbekannt. 1933 hat man zwar seine ´´Three Penny Opera´´ am New Yorker Broadway aufgeführt, aber die Kritik hat sie harsch abgelehnt: „Kommunismus mit Zuckerguß´´! Seine „europäische Musik´´ (sofern sie Ein-geweihten überhaupt bekannt ist) mag hier keiner. 1936 kommt Weill, kontaktfreudig und lernwillig, mit den Machern des linksorientierten und unabhängigen „Group Theatre´´ zusammen, konzipiert mit ihnen zusammen sein erstes Musical „Johnny Johnson´´, eine pazifistische Parabel. Dem Stück ist zwar kein großer Erfolg beschieden, aber Weil! hat wenigstens den Fuß in der Tür zum Broadway. 1937, im Januar und nach ungeheuren Finanzierungsschwierigkeiten hat endlich (!) das Opus „The Eternal Road´´ Premiere im ´´Manhattan Opera House´´. Sie wird zu einem Triumph für Franz Werfel, Max Reinhardt und Kurt Weil!. Mit einem Schlag ist er überall bekannt. 1938 bittet der große amerikanische Dramatiker Maxwell Anderson um seine Mithilfe an dem Musical „Knickerbocker Holiday´´, einer ironischen Geschichtsbetrachtung des Entstehens

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Stand: 19.02.2019
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