Angebote zu "Atlantis" (8 Treffer)

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Swirl R 23 Staubfilterbeutel, 1 Packung = 4 Stü...
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Bomann BS 981 CB (Pappe kürzen) Bosch Amphibixx Serie, BBZ 21 AF, BMS 1000... 1999 Serie - Amphibixx, BMS 2100... 2299 Serie, BMZ 21A Clatronic BS 1260 (Pappe kürzen) Darel XWDA 150 Einhell DUO 1250, Inox 1250, Inox AS 1400 ETA .405 = (0)405, (1)405 ... Serie - Atlantic, .441 = (0)441, (1)441... Serie - Sirius Fakir / Nilco 2405805, DS 34, Elegance, IC 215, S 130, S 130 Plus, S 16 T, S 17 NT, S 18, S 25, S 26 NT, S 30 NT, S 35, S 40 NT, SE 28, SE 32, WS 30, WS 50, WS 80 FIF NTS 20, NTS 30, NTS 3000 Hoover S 6145 Kärcher 2701 / TE, 2731TE, 6.904-263, A 2701 ... - Serie, A 2731 PT, K 2701 / TE LIV Jazz - Serie, NTS 20 E - R 1400, Powervac 3200; Extra 2000, Rio - Serie Nilco 2606805, Elegance, IC 215, S 130, S 130 Plus, S 17, S 17 NT, S 18, S 25, S 35, SE 28, SE 32 Omega Profi 20, Rio - Serie, Sirius - Serie Primera NTS 50 Quigg NTS 1000 Rowenta Bully, Collecto, Multicraft/Universal 19 L, RB 50... 52 Serie, RB 500, RB 510, RB 520, RB 57, RB 60, RB 70,

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Stand: 26.01.2021
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Schoenmehl, Mike: Jazz und Pop Musiklehre
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Erscheinungsdatum: 07/1999, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Jazz und Pop Musiklehre, Titelzusatz: Für Einsteiger auch ohne Notenkenntnisse. Mit praktischen Übungen, Autor: Schoenmehl, Mike, Verlag: Schott Music // Atlantis Musikbuch-Verlag AG, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Jazz // Musik // Musiklehre // Musiktheorie // Wissenschaft // Pop // Musikwissenschaft und Musiktheorie, Rubrik: Musiktheorie // Musiklehre, Seiten: 180, Abbildungen: Mit Notenbeisp., Gewicht: 180 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 26.01.2021
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Polillo, Arrigo: Jazz
24,00 € *
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Erscheinungsdatum: 19.03.2007, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Jazz, Titelzusatz: Die neue Enzyklopädie, Auflage: überarbeitete und ergänzte Neuauflage, Autor: Polillo, Arrigo, Bearbeitung: Schaal, Hans-Jürgen, Übersetzung: Biagoni, Egino, Verlag: Schott Music // Atlantis Musikbuch-Verlag, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Gitarre // Musikalien // Instrumente // Musik // Musiklehre // Musiktheorie // Wissenschaft // Pop // Jazz // Handbuch // Lexikon // Führer // Enzyklopädie // Bassgitarre // E-Gitarre // Musikwissenschaft und Musiktheorie // Nachschlagewerke // Unterhaltungsmusik // Popmusik // Blasinstrumente // Partituren // Libretti // Liedtexte, Rubrik: Musik // Allg. Handbücher, Lexika, Seiten: 768, Reihe: Serie Musik, Gewicht: 718 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 26.01.2021
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Inga Rumpf - Inga - Die Stimme!
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Inga ? Die Stimme!?Inga ? die Stimme? heißt das aktuelle Live-Repertoire von Inga Rumpf und ihrem Trio! Mit zeitlos schönen Songs aus eigener Feder sowie Klassikern der Jazz-, Blues- und Soul-History offenbart Inga alles, was an Blues und Soul in ihr steckt.Ihre Stimme steht immer ganz weit vorn, doch wenn sie dann noch zur geliebten Slide-Gitarre greift, ist Gänsehaut garantiert! Zwischen schwarzer Musik, die aus dem tiefsten Mississippi-Delta zu kommen scheint, seelenvollen Balladen, bei denen der Himmel seine Tore öffnet, groovigen Midtempo-Nummern und bittersüßen Bekenntnissen zum Leben und der Liebe bringt Inga Rumpf ihre innerste Saite zum Klingen.Inga Rumpf ist Kult!Als Sängerin der ?City Preachers? sorgte sie Ende der 60er Jahre erstmals für Furore. Die beiden Bands ?Frumpy? und ?Atlantis? wurden durch Inga Rumpf zu deutschen Rocklegenden. Sie ging mit Aerosmith, Udo Lindenberg und Lionel Ritchie auf Tournee, komponierte für Tina Turner, jammte mit Keith Richards und Ron Wood.Blues-Großmeister B.B. King holte Inga und ihre Band Friends für eine Deutschland-Tournee auf die Bühne, und Wolfgang Niedecken und BAP gaben mit Inga als Gaststar umjubelte Konzerte im Norden der Republik. Ingas schwarzes Timbre ist so einzigartig wie ihr musikalisches Genie. Das Universum von R & B, Soul, Gospel, Jazz und Rock ist ohne sie undenkbar. Denn wie keine Zweite erzeugt sie mit ihren Songs und ihrem Charisma jene Magie, die das Publikum in tiefster Seele berührt.Das ?Inga Rumpf Trio?:Inga Rumpf (voc./g.)Joe Dinkelbach (p)Thomas Biller (b)

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Stand: 26.01.2021
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Jan Plewka - singt Rio Reiser
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Wer vor Glück heulen möchte, muß sich diesen Abend anschauen.(Hamburger Abendblatt)Während die Schwarz-Rote Heilsarmee den bröseligen Folk-Groove der Scherben und die polierte Eleganz von Reisers Solo-Songs ausden 80ern authentisch nachstellt, überzeugt der 38-Jährige gerade deshalb, weil er das Original nicht imitiert: Mit seiner kratzig-charismatischen Intonation gibt Plewka den Stücken einen eigenen Charme. So dürfte es bei Keine Macht für Niemand oder dem Rauch-HausSong wieder rührende Verbrüderungsszenen zwischen Künstler und Publikum geben. Und wem bei Junimond nicht mal ein kleiner Kloßim Halse stecken bleiben wird, der hat niemals Liebeskummer gehabt.(Tagespiegel Berlin)Die Grenzen zwischen Bühne und Saal, zwischen Illusion und Wirklichkeit werden an diesem Abend oft gebrochen, nichts ist so, wie esscheint. Und das ungläubig verzückte Publikum ist mittendrin, badet in der Wärme und tiefen Sehnsucht dieser Songs, die Plewka mit soviel Charme und uneitler Hingabe singt, daß schließlich auch die Grenze zwischen ihm und Rio Reiser nichtig wird.(Erlanger Nachrichten)Man müßte Schauspielhäuser besetzen, wenn dadurch mehr solche ergreifende Abende zustande kämen.(Hannoversche Allgemeine Zeitung)Plewkas Stimme hat etwas Zerbrechliches, Zärtliches, aber auch das Kraftvoll-Revolutionäre, leicht Wahnsinnige, das Reisers Liederausmacht. So wird er dem großen Interpreten gerecht, denn er covert nicht nur, er lebt seine Musik. Und hat Spaß auf der Bühne. AmEnde des Konzertes gibt es stehende Ovationen, begeisterte Zugabe-Rufe ? und keiner sitzt mehr, weil alle tanzen.(Westdeutsche Allgemeine Zeitung)Plewka und seine Musiker spielten nicht einfach nur die Klassiker aus Reisers Zeit bei Ton Steine Scherben oder die Hits aus dessenSolo-Ära nach; sie interpretierten das Bekannte vielmehr auf sehr eigene, stets anrührende Art neu. Keine Macht für Niemand oderder Rauch-Haus-Song mobilisierten wirkungsvoll für den Klassenkampf, und Alles Lüge ließ gegen Ende die Begeisterung schierüberkochen. Stehend erklatschte sich das Publikum im vollen Saal eine Zugabe nach der anderen und gab erst auf, als Plewka alle zumgemeinsamen Zechen in die Kantine einlud. Die Mehrheit trollte sich dennoch mit warmem Herzen in die Kälte vor der Tür. Dieser Abendder vielen kleinen Gesten hatte alle glücklich gemacht.(Sächsische Zeitung)Die großartigen Musiker der Schwarz-Roten Heilsarmee bringen die Lieder kraftvoll zurück in die Gegenwart, während Plewka dieStimme von Selig bleibt. Er begegnet den Liedern seines Idols mit Respekt und imitiert nicht. Und Plewka singt mit Leidenschaft undSeele. Das hat er mit Reiser gemein. Mal wütend wie ein Rebell, mal sehnsüchtig wie ein Träumer. Barfuß und in Stiefeln. Am Klavier undauf dem roten Sofa. Wer dabei keine Gänsehaut bekommt, muss ein Kühlschrank sein.(Wilhelmshavener Zeitung)Es ist das typische Rio-Gefühl. Da will einer gegen die ganze Welt aufbegehren und sich ihr gleichzeitig ganz und gar hingeben ? undwir wollen alle mit ihm. Jan Plewka verkörpert das glaubwürdig an diesem Abend, er ist introvertiert und sein Innerstes nach außenwendend zugleich. Über zwei Stunden am Stück hält Plewka das Publikum in Atem, mit seiner rauen Stimme, mit seinen fabelhaftenMusikern und mit der Kraft seiner Persönlichkeit. Und alle spüren: Da ist einer ganz bei sich ? und damit ganz nah bei Rio und seiner Art,die Welt zu umarmen.(Reutlinger General-Anzeiger)Grandiose Hommage an Rio Reiser. Plewka singt mit Gefühl, endlosem Charisma und einer überragenden stimmlichen Präsenz. DasPublikum wird gleich zu Beginn in einen Bann geschlagen, aus dem es sich zwei Stunden lang nicht mehr befreien wird.(Bonner Rundschau)Jan Plewka. BiographieGeboren 1970 in Ahrensburg bei Hamburg, gründet Jan Plewka bereits im Alter von zwölf Jahren gemeinsam mit Marek Harloff seineerste Band Matsch. Nach drei Jahren löst sich die Schülerband auf. Es folgt 1987 die Gründung der Formation Boss Barnes. Der großeErfolg kommt schließlich mit der 1993 gegründeten Band Selig, die zu der deutschen Rockband der 90er Jahre wird.Jan Plewka spielt mit Selig weltweit über 500 Konzerte, wird Echopreisträger und veröffentlicht diverse Alben. Darunter Selig (1995), Hier(1997), den Soundtrack Knockin? on heavens door, Blender (1997), Für immer und Selig (1999). Im Januar 1999 löst sich die Band auf.Jan Plewka arbeitet in der Folge an verschiedenen Projekten: Gemeinsam mit Ralf Goldkind produziert er den Soundtrack für den FilmSchule, veröffentlicht die Soloalben Flugzeuge, Bars und Cafés (1999) sowie Zu Hause, da war ich schon (2002) und wirkt im DeutschenSchauspielhaus Hamburg bei René Polleschs Inszenierung www.slums als Musiker mit. Im Februar 2003 gründet Jan Plewka gemeinsammit Stephan Eggert, der schon bei Selig am Schlagzeug saß, Marco Schmedtje und Dirk Ritz die Band Zinoba. Ein Jahr später trifft erbei den Dreharbeiten für den Rockfilm ?Blackout Journey? Marek Harloff wieder. Gemeinsam mit Stephan Eggert beschließt man dieGründung der Band TempEau. Zur selben Zeit ist Jan Plewka auch als Schauspieler in Jon Fosses Stück Lila im Hamburger Schauspielhauszu sehen. 2005 hat dort auch sein Rio Reiser Abend Premiere, der bis heute erfolgreich durch Deutschland tourt.Als Schauspieler wirkt Jan Plewka 2007 in dem Fernsehfilm Alles Lüge - Die Wahrheit über Rio Reiser mit. Im Jahr 2008 singt und spieltJan Plewka die Rolle des Papageno in einer Inszenierung von Mozarts Oper Die Zauberflöte, die unter Mitwirkung der Berliner Philharmoniker im U-Bahnhof Bundestag in Berlin aufgeführt wird. Außerdem spielt er gemeinsam mit Julia Hummer sowie 80 weiteren Mitwirkenden im szenischen Oratorium Hamburg Requiem, das in Hamburg auf Kampnagel uraufgeführt wird. Ebenfalls 2008 liefert Plewkamit Was dich so verändert hat einen Beitrag für den Soundtrack zum erfolgreichen Kinofilm Die Welle. 2009 wird der Film Liebeslied inder Reihe Das Kleine Fernsehspiel im ZDF ausgestrahlt, in dem Jan Plewka und Nicolette Krebitz die Hauptrollen spielen.Ebenfalls 2009 erlebt die Band Selig nach zehn Jahren Pause ihre enthusiastisch aufgenommene Reunion. Es erscheint das Album UndEndlich Unendlich. 2010 folgt das Album Von Ewigkeit zu Ewigkeit.JAN PLEWKA singt RIO REISER. BiographienLieven Brunckhorst (Klavier, Holz, Blech)Geboren 1963 in Hamburg, Studium Illustration und Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Hamburg (u. a. bei F.K. Waechterund Stephan von Huene),Gasthörer an der New School in New York (Jazz). 1990 Jazz-Preis, Jazz-Podium Niedersachsen mit der Combo ?Mister Natural?. CD-Produktionen und Auftritte u. a. mit Rocko Schamoni, den Beginnern, Blumfeld, Jan Delay, Naked Navy. Zusammenarbeit mit Fettes Brot, FünfSterne Deluxe, Denyo, Bo, Sisters Keepers, Echt, International Pony, Kante, Coloma.Marco Schmedtje (Gitarre)Geboren 1972 bei Wilster, erste (Wander-) Gitarre mit 15, gefolgt von der ersten Band Black Jack Underground Dogs. Ein SemesterKonservatorium, zeitgleich Kontaktstudiengang Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.1999 Tour mit Niels Frevert, 2000 Gründung der Band Vierwände. Seit 2001 Zusammenarbeit mit Jan Plewka u. a. an dessen erstenSoloalbum Zu Hause, da war ich schon, 2003 Gründung der Band Zinoba gemeinsam mit Jan Plewka und Stephan ?Stoppel? Eggert.Dirk Ritz (Bass)Geboren 1964 in Waiblingen, Studium der Jazz- und Popularmusik in Stuttgart und Hamburg. Musikalische Mitarbeit in zahlreichenMusicalproduktionen u. a. Tommy, Grease, Der kleine Horrorladen, Black Rider, Jesus Christ Superstar, Hair.Konzerte mit Dominique Horwitz, Ulla Meinecke, Annett Louisan, Pe Werner. Aktuelle Bands: Friends of Carlotta, UK Five, Kay Ray & theSpacecakes. CD-Produktionen u. a. mit Tony Sheridan, Zinoba, Die 3. Generation, Dieter Thomas Kuhn, Ted Herold.Martin Engelbach (Schlagzeug)Geboren 1967 in Ense, Hochschule für Musik und Theater Hamburg: Jazz-Schlagzeugstudium. Engagements Thalia Theater Hamburg,Städtische Bühnen Lübeck, Atlantis Theater Köln, Hamburger Kammerspiele, St. Pauli Theater.Lehrtätigkeit am Johannes Brahms-Konservatorium Hamburg, Lehrauftrag für Bühnenmusik an der Universität Hamburg. Eigene Produktionen: Werkbühne Berlin Französische Orgie, Goethes Märchen von Johann Wolfgang Goethe (Regie: Maike Krause, 2000), Birger! vonBirger Sellin (Regie: Julie Brodeur, 2000). Liederabende mit Ulrich Tukur und Christian Redl.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 26.01.2021
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Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
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Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis nach einem Libretto von Peter Kien, im Prolog vieldeutig als 'eine Art Oper' vorgestellt, entstand 1943/44 im Ghetto Theresienstadt und gilt als einer der 'Marksteine des geistigen Widerstandes', in Theresienstadt und darüber hinaus. Das Libretto nimmt konkret mit den Mitteln des Mysterienspiels Stellung zur politischen Lebenssituation. In der Tradition der Zeitoper der 20er Jahre weist Ullmann seiner Musik mit direkten Zitaten die Rolle eines politischen Kommentators zu. Im September 1942 wurde Viktor Ullmann im KZ Theresienstadt interniert; hier entstand 1943 auf ein Libretto seines Mithäftlings Peter Kien die Oper Der Kaiser von Atlantis. Sie wurde von einem mit Duldung der SS entstandenen Kammerensemble noch einstudiert, die Uraufführung wurde jedoch nach der Generalprobe verboten. Das Autograph der Partitur überlebte nur dadurch, dass Ullmann es zusammen mit dem Textbuch kurz vor seiner Deportation nach Auschwitz im Oktober 1944 einem Freund übergab, der beides über das Kriegsende retten konnte. Die Parabel über den müden Tod, der einen menschenverachtenden und in sinnlosen Kriegen immer neue Opfer fordernden Tyrannen dadurch in seine Schranken weist und letztlich vernichtet, dass er ihm seinen Dienst verweigert, nimmt einerseits im Libretto mit den Mitteln des Mysterienspiels konkret Stellung zur politischen Lebenssituation im Dritten Reich und speziell im KZ Theresienstadt und steht zugleich mit ihren zahlreichen musikalischen Bezügen zum Jazz, zu paraphrasierten Formen aktueller Unterhaltungsmusik und in der Art, wie Ullmann seiner Musik mit direkten Zitaten die Rolle eines politischen Kommentators zuweist, in der Tradition der Zeitoper der 20er Jahre.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 26.01.2021
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Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung
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Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis nach einem Libretto von Peter Kien, im Prolog vieldeutig als 'eine Art Oper' vorgestellt, entstand 1943/44 im Ghetto Theresienstadt und gilt als einer der 'Marksteine des geistigen Widerstandes', in Theresienstadt und darüber hinaus. Das Libretto nimmt konkret mit den Mitteln des Mysterienspiels Stellung zur politischen Lebenssituation. In der Tradition der Zeitoper der 20er Jahre weist Ullmann seiner Musik mit direkten Zitaten die Rolle eines politischen Kommentators zu. Im September 1942 wurde Viktor Ullmann im KZ Theresienstadt interniert; hier entstand 1943 auf ein Libretto seines Mithäftlings Peter Kien die Oper Der Kaiser von Atlantis. Sie wurde von einem mit Duldung der SS entstandenen Kammerensemble noch einstudiert, die Uraufführung wurde jedoch nach der Generalprobe verboten. Das Autograph der Partitur überlebte nur dadurch, dass Ullmann es zusammen mit dem Textbuch kurz vor seiner Deportation nach Auschwitz im Oktober 1944 einem Freund übergab, der beides über das Kriegsende retten konnte. Die Parabel über den müden Tod, der einen menschenverachtenden und in sinnlosen Kriegen immer neue Opfer fordernden Tyrannen dadurch in seine Schranken weist und letztlich vernichtet, dass er ihm seinen Dienst verweigert, nimmt einerseits im Libretto mit den Mitteln des Mysterienspiels konkret Stellung zur politischen Lebenssituation im Dritten Reich und speziell im KZ Theresienstadt und steht zugleich mit ihren zahlreichen musikalischen Bezügen zum Jazz, zu paraphrasierten Formen aktueller Unterhaltungsmusik und in der Art, wie Ullmann seiner Musik mit direkten Zitaten die Rolle eines politischen Kommentators zuweist, in der Tradition der Zeitoper der 20er Jahre.

Anbieter: Thalia AT
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